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Kaffeeliebhaber? Warum Sie nicht an einer Siebträgermaschine vorbeikommen.

Kaum ein Getränk hat so viele Aufgaben wie der Kaffee: Er soll uns wecken, uns Antrieb geben, dient als kurze Unterbrechung in der Arbeitszeit, soll beim Abnehmen, beim Muskelaufbau und bei zu hohem Blutdruck helfen – mit ihm schmeckt die Zigarette besser und er ist wichtiger Bestandteil und manchmal sogar die Einladung für ein Rendezvous. Es ist also auch kein Wunder, dass wir fast überall einen Kaffee bestellen oder zapfen können. Kaum ein Haushalt hat keine Kaffeemaschine und selbst wenn sie nur für die Gäste genutzt wird. Auch das Internet ist voll mit dem schwarzen Getränk – sei es auf den Rezeptseiten oder in Foren, sei es auf Test-Seiten oder in Bilddatenbanken – Er ist überall. Und unter verschiedenen Hashtags wie #ilovecoffee finden wir unzählige Bilder von hübsch drapierten oder wunderschön gefüllten Kaffeetassen. Aber wie soll er denn schmecken? Wir alle hatten ihn schon, diesen fürchterlichen Moment, wenn wir einen Espresso, Cappuccino oder Kaffee bestellen und uns auf diesen Moment freuen, wenn er unsere Lippen küsst – und dann: er ist bitter, sauer, getreidig oder wässrig, zu heiß, zu kalt oder kurzum eine Katastrophe. Und trotzdem: wir bestellen ihn uns immer wieder, wir geben ihm immer wieder die Chance.

Ohne ein Mäuseschwänzchen kein perfekter Espresso

Was macht ihn aus, den perfekten Kaffee. Als Grundlage jeder Kaffeespezialität diente einst und sollte eigentlich der Espresso dienen. Die Essenz des Aromas in einem kleinen Schluck. Zunächst ist es natürlich wie bei allen Dingen, die mit Geschmack zu tun haben, sehr individuell – der Espresso, der mir schmeckt, könnte Ihnen hingegen nur ein Naserümpfen entlocken. Trotzdem könnte man sagen, der perfekte Espresso hat eine feste und haselnussbraune Crema und zieht ein sogenanntes „Mäuseschwänzchen“ wenn er aus dem Siebträger fließt. Und da haben wir das entscheidende Wort: Siebträger. Die Siebträgermaschine ist die originale Espressomaschine – natürlich aus Italien. Und der Trend geht nun auch außerhalb der Gastronomie zum Siebträger für Zuhause. Warum ist das so?

Entgegen dem allgemeinen Trend – Mechanik statt Automatik

Die Siebträgermaschine ist nicht nur ein echter Hingucker und hat in ihrer Bedienung auch etwas bodenständiges, altmodisches und gleichzeitig auch sinnliches, sie verlangt vom Bediener aber auch Wissen und Übung. Sie ist nicht wie ein Vollautomat, der durch seine gleichbleibende Qualität und einfache Bedienung eine wichtige und sinnvolle Rolle in der Kaffeezubereitung spielt. Nein die Siebträgermaschine möchte gut behandelt, geliebt, gepflegt und, ja, auch gestreichelt werden – am liebsten an den hochglänzenden Oberflächen mit einem Microfasertuch. Der entscheidende Unterschied ist die Vielzahl der Faktoren, die der Bediener beeinflussen kann und muss. An der Siebträgermaschine und der ergänzenden Kaffeemühle müssen Parameter wie Mahlgrad, Menge, Stärke der Kompression des Kaffeemehls im Siebträger sowie die Dauer der Brühzeit eingestellt, liebevoll angepasst und zärtlich korrigiert werden. Sie überträgt uns komplett die Verantwortung für das Ergebnis und lässt keinen Spielraum für Fehler. Eine wirklich ehrliche Maschine – herrlich. In einer vorgegebenen Zeit, soll die richtige Menge braunem Gold aus der Maschine fließen und wie oben bereits erwähnt, hat selbst der Auslaufstrahl eine feste Bezeichnung.

Der Espresso, der mein Leben veränderte

Ist die Crema zu hell, zu dunkel, brüchig – ist der Geschmack bitter, sauer oder ohne Körper – dies alles sind Hinweise auf falsche Einstellungen oder anders: falsche Bedienung der Siebträgermaschine. Aber dann, man hat sich am Mahlgrad versucht, fester komprimiert, ein bisschen mehr oder etwas weniger in den Siebträger gefüllt. Und da kommt es: das Energie-Elixier, der perfekte Espresso. Das Gefühl, wenn man die Parameter ermittelt hat und dann das braune Gold probiert, man weiß sofort: ab heute wird es nie wieder dasselbe sein. Man wird sich vermutlich nur noch im akuten Notfall anderswo einen Espresso holen, man wird sich durchprobieren und eventuell den Stamm-Italiener wechseln, wenn der Nächste doch den besseren Barista hat. Ich warne Sie: haben Sie einmal einen perfekten Espresso selbst hergestellt – wird sich Ihre Einstellung vermutlich gravierend verändern. Aber es lohnt sich! Als wahrer Kaffeeliebhaber sollten Sie diese Variante in jedem Fall probiert haben.

Möchten Sie mehr erfahren über die Parameter und die Variablen in der Kaffeezubereitung: Wir bieten einen Barista-Kurs, der Ihnen einen Einblick in die Welt des Siebträgers verschafft und Ihnen das nötige Know-How an die Hand gibt um Ihren individuellen, perfekten Espresso zu zapfen. Mehr Infos hier.

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